| Besinnliche Weihnachtszeit? Vielleicht kann |
man davon träumen, oder sich, jedenfalls die
Älteren unter uns, an seine Kindheit erinnern. Es ist
kein neues Phänomen, dass die Hektik zunimmt, je
näher der Jahreswechsel rückt. Hier bei mir
kommt natürlich kein Baum ins Haus, und
geschmückt wird auch nicht, und meine Bedürfnis,
Geschenke zu machen, verteilt sich auch
gleichmässig über die Monate. Ruhe ist angesagt,
eigentlich das ganze Jahr über. |
Eine Baustelle, wo es über die Hauptstraße zu den
Teichen geht. Schwachmaten hatten die Betonmauer mit
Schmiereien versaut, und der Reinigungsdienst musste
antreten. Ich glaube, es braucht nur 5 Amokläufer, um
95 Arbeiter zu beschäftigen. Haben wir da die Lösung
für den Arbeitsmarkt? |
Es regnete also, ans Fotografieren nicht zu denken. Da
saß ich nun unter der Brücke, dachte, wie schnell es bei
einigen Menschen gehen kann, dass sie unter einer
Brücke leben müssen. |
Meine Geduld lohnte sich, es wurde trocken und
wenigstens ein bisschen heller. Dreizehn Steine hatte ich
mitgenommen, und jeweils ein Bild zeige ich hier mal - im
Galerieformat. |
Das ist ein Heulandit - auf Stilbit gewachsen. Und weil
der so besonders schön ist, bekommt er hier gar zwei
weitere Bilder. |
Trotz schlechter Bedingungen entstanden ganz
ordentlich Fotos. Nebenstehends Foto war mein
letztes, einen Meter entfernt von dem Platz, an dem
ich die Steine fotografierte; es paßt gut zum ersten
Bild der Tagesschau. |
Mit der Kamera aktiv, da sieht man auch verschiedene
andere Dinge, die beim normalen Fahren untergehen. |
Den "richtigen" Vogel schoss ich ab, als ich nach dem
Berg Lange Straße nicht wie gewohnt rechts Richtung
Pferdeställe abbog, sondern geradeaus fuhr. Da
flatterte etwas in der Luft, das im ersten Moment wie
ein kleiner Drachen aussah. Beim Näherkommen suchte
ich den dazugehörigen Jungen, sah keinen, und nun war
klar, dass es ein Vogel war. Und was für einer! Er
flatterte da in der Luft, und blieb auf der Stelle. So
etwas hatte ich noch niemals gesehen, und ich
fotografierte natürlich. Dann kam eine Dame auf mich
zu, die ein Pferd am Halfter führte, und ich sagte. "Das
ist ein Künstler". Und sie sagte: "Ja, das ist einer der
Falken, die hier irgendwo ihr Zuhause haben". Klasse, da
freute ich mich, durch eine nur kleine Geste Information
bekommen zu haben und einen netten Menschen
kennenlernte. |
Bei Susanne, die mit Moritz unterwegs war, wärmte ich
mich ein wenig auf und spielte ihr die Bilder auf den
Rechner. Heute mal nicht in völliger Dunkelheit nach
Werne fahren, auchn nicht schlecht. Beinahe wäre ich
nicht weit gekommen. Am ersten Kreisel kam ein
Audifahrer auf mich zugeschossen, bremste erst im
letzten Moment - aber da stand ich auch schon,
kopfschüttelnd! |