Zum Fliegen braucht man auch kleine Federn





















Natürliches Wohlbefinden

Fundstücke

Körper, Geist und Seele gehören für Menschen die absolutes Wohlbefinden wünschen untrennbar zusammen. Ich achte auf einen gesunden Körper, auf einen klaren, liebenden Geist und auf die Stimme meiner Seele.

Nichts trägt mehr zu unserem Wohlbefinden bei als der Gedanke, daß jemand anderes ein Bösewicht ist.

Das Gefühl tiefer Freude und Zufriedenheit stellt sich in jenen magischen Momenten wie von selbst ein, wenn wir uns mit der Welt und mit uns selbst im Einklang befinden.
Kinder haben diese Fähigkeit viel eher als Erwachsene.

Das (subjektive) Spiel von Körper, Geist und Seele



Unsere Überschrift ist für mich ein wenig provokant, weil ich nicht mal weiß, wss eine "Seele" ist. Aber Spaß beiseite, das Thema ist ja nicht ganz unernst. Klar dürfte wohl sein, dass Wohlbefinden für jeden Menschen etwas anderes bedeuten und auf verschiedenste Weise erreicht werden kann. Manch einer fühlt sich beim Fasten wohl, manch anderer fühlt sich nach dem Essen unwohl. Einer fühlt sich wohl, wenn er das Fernsehen anschaltet und abschalten kann, ein anderer braucht Action und mehr als nur ein leichtes Kribbeln im Bauch. Wohlbefinden, so viel scheint für den Moment deutlich zu sein, ist sehr individuell und keineswegs ein klarer Fall, weil Ansprüche und Bedürfnisse des Menschen sehr verschieden sind. Insofern glaube ich eben auch nicht an die Gültigkeit von "Goldenen Regeln", die bei Befolgen automatisch zu Wohlbefinden führen müssen, da der Fleissige, der Faule und der Randalierer sich gleichermaßen im Gefühl des Wohls befinden können.

Interessanter für mich ist die Frage, ob Wohlbefinden zu definieren ist als: die Abwesenheit von Schmerz, Angst und Verwirrung; da bin ich mir jedenfalls nicht sicher. Und dann die Frage nach der Qualität des Wohls, ob auch ein soziales und ethisches Maß dazu gehört. Ebenso die Stabilität des Wohls und welchen Aufwand man für die Erlangung aufwenden muss. Desweiteren sei die Frage gestellt, ob der Zustand des Wohls eine Frage des Habens, des Tuns oder des Seins ist - oder ob gar alle drei Ebenen der menschlichen Existenz in irgendeiner Weise, sozusagen ganzheitlich, daran beteiligt sind. Nun  ja, fragte ich mich gerade, ob man sich nicht einfach im Zustand des Wohls befinden kann, ohne darüber zu befinden. Jedenfalls wollte ich nicht einfach ein paar der bekannten Techniken aufführen, durch die Wohlbefinden erreichbar sein soll.

Gott sei dank steht mir hier und sonst ja auch Susanne zur Seite und, das fühle ich gerade, verhindert justamente durch ihre Idee, dass ich mich hier mit meinen scheinbar tiefgründigen Gedanken völlig blamiere mit dem Ansatz von den "Abgründen der menschlichen Seele". Sie sagte, wir sollten uns einfach mal fragen, was die kleine Frida für ihr Wohlbefinden braucht. Wir besuchten sie heute, waren natürlich begeistert über das kleine quicklebendige Wesen, das in seinem Kinderwagen die ihm möglichen Bewegungen ausführte - mit wechselndem Mienenspiel. Dazu gehörte auch, meinen kleinen Finger kräftig anzupacken, und ich sage euch, das löste in mir etwas mehr als nur normales Wohlbefinden aus.

Auf der Suche nach "Wohlbefinden und Baby", dass möchte ich hier mal anmerken, fand ich sehr viel Werbung für Produkte, und fragte mich, ob nicht, wie es früher vielleicht einmal üblicher war, allein die ganz natürliche Mutterliebe für des Babys Wohl sorgen kann. Ich schreibe das mit dem Hintergrund, ein Baby gewesen zu sein, das kurz nach dem Krieg geboren wurde, zu einer Zeit also, als es um das nackte Überleben und nicht um den Einsatz spezieller Produkte ging.

Meine Grundsatzfrage lautet: ist Wohlbefinden ein "natürlicher Zustand" für den Menschen, oder muss er eine Leistung dafür erbringen? Beispiel: macht man Yoga, um Wohlbefinden zu erschaffen - oder um eine Störung zu

beseitigen, die Wohlbefinden verhinderte?

Wolfgang


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