Zum Fliegen braucht man auch kleine Federn





















Gesundheit 3

Selbstbewusstsein

Zwei Nachbarinnen unterhalten sich.
"Was macht denn Ihr Mann?"
"Der ist bei der Polizei."
"Aha, und, gefällt es ihm dort?"
"Keine Ahnung, sie haben ihn erst vor einer Stunde abgeholt!"

"Sag mal" fragt einer seinen Freund, "wo hast Du denn das blaue Auge her?"
"Das muß ich erklären. Die Sache war so: Ich stehe auf der Rolltreppe im Kaufhaus und vor mir eine Frau. Bei der hatte sich der Rock in der Pofalte eingeklemmt. Da wollte ich höflich sein und hab ihn rausgezogen. Naja, da hat sich sich umgedreht und mir eine runtergehauen."
"Nagut, aber warum ist Dein anderes Auge auch blau ?"
"Hmm, ich wollte meinen Fehler wieder gutmachen und hab den Rock zurückgesteckt."

"Wer ist denn das?" will der Tourist vom Kapitän wissen und zeigt auf einen zerlumpten und bärtigen Mann, der auf einer Insel wie wild rumhüpft und mit den Armen winkt.
"Keine Ahnung, aber der freut sich immer so, wenn wir vorbeikommen."

Was ist schlimmer als ein angebissener Apfel mit einem Wurm drinnen?
Ein angebissener Apfel mit einem halben Wurm.

"Ich kann dir gar nicht sagen, welche Gefühle mich im Augenblick bewegen.", sagt der  Mann zu seiner Frau.
"Komisch, mir gehts genauso. Wir hätten eben doch nicht soviel Bier auf die Pflaumen trinken sollen!"

Gesundheit und ein heit'rer Sinn führen leicht durch's Leben hin. Theodor Fontane

Ganz persönlich


Zu meiner "Gesundung" gehörten einige wichtige Schritte, die sich eher im mentalen Bereich meines Ich abspielten. Möchte das mal beschreiben als die Einstellung zu mir und zum Leben schlechthin. Schritte waren zum Beispiel:

- als mir wichtig war, wie ich, und nicht wie andere über mich denken;

- ich tue (und tat!) immer mein Bestmögliches
Hätte ich es besser gekonnt, hätte ich es besser gemacht. Dazu kommt eine ganz einfache Betrachtung, die mich das Leben auf vielfältige Weise lehrte: was ich als Mensch denke, was GUT (oder schlecht) ist, ist sehr subjektiv, muss subjektiv sein, weil ich nur einen kleinen Ausblick dessen überblicken kann, was mein Leben für Auswirkungen oder Folgen hat.

- ich bleibe mir selbst treu;
Der Volksmund sagt, man könne nicht zwei Herren dienen. Ich fühle, das Leben IST Dienen, und mit dieser Einstellung braucht es weder einen noch mehrere "Herren".

- meine erste Pflicht, etwas zu leisten, besteht immer MIR gegenüber

- Ich achte und respektiere Leben in jeder Form, die mir begegnet;

- Mein Lebenslauf ist genauso einzigartig wie das aller anderen Menschen;
Irgendwann begriff ich, dass Menschen in ihrer Gesamtheit EINE Gemeinschaft sind, die in EINER Schöpfung tätig sind und hin zu EINEM Ziel arbeiten. Und ich glaube fest daran, dass die Entwicklung planvoll und hin zu einem Erfolg verläuft. Daran arbeiten alle Menschen nach besten Kräften, jeder auf seinem Platz, jeder mit seinen Fähigkeiten und Aufgaben. Insofern glaube ich, dass:

- alle Menschen von ihrem Wesen her Brüder bzw. Schwestern sind; alle sitzen in EINEM Boot. Insofern ergibt sich für mich eine ganz wesentliche Betrachtung:
Alle Menschen tragen die Verantwortung für Leben gemeinsam, und sie werden ihr gerecht allein dadurch, dass sie am Leben teilnehmen. Wer aber allein durch sein Lebendigsein Verantwortung trägt, kann niemals gleichzeitig eine Schuld haben.
"Menschen sind alle ohne Schuld". Das ist eine der Kernaussagen meiner Lebensphilosophie. Es ließen sich viele Gründe aufzählen, warum diese Aussage richtig ist.

- Ich besitze nichts wirklich, außer mein Lebendigsein
Das ist eine weitere Kernaussage für meine Existenz. Alles, was man mit Geld kaufen kann und alles Materielle ist mir nur für den zeitweisen Gebrauch nützlich und kann jederzeit ersetzt werden oder ganz aus meinem Umfeld verschwinden.
Ziemlich extrem ist meine Einstellung zu Kindern. Ich sage nicht: "Das ist MEIN Kind." Es passt nicht in meine Vorstellung von der menschlichen Freiheit, ein anderes Wesen besitzen zu wollen. Kinder, ja, denen darf ich etwas lehren, um sie auf ihr weiteres Leben besser vorzubereiten. Was aber viel wichtiger für mich ist:
Ich kann (und MUSS!) etwas von ihnen lernen.

Mein Leben war bewegt, der Weg oft steinig, ungewiss und tückisch, begleitet von Betrug und Verrat. Mag das dazu begetragen haben zu einer Fähigkeit, für die ich besonders dankbar bin:
Ich bin dankbar.
Das Gefühl sitzt tief in mir: ich darf dabei sein, ich darf mitmachen, ich habe Chancen für Entscheidungen, ob ich mich an Aktionen beteilige oder nicht; ich kann relativ beschützt in einer bunten Gesellschaft leben, so, dass ich sagen kann:
Das Schicksal meinte es sehr, sehr gut mit mir.

- Für mich zählen nur Werte, die beständig sind und die ich tatsächlich kontrollieren kann. Dazu gehören nur Fähigkeiten oder Werte, die in mir selbst sind, die zu meiner Persönlichkeit gehören, also meine Identität bestimmen. Das sind Ideale, Fähigkeiten und die Eigenschaften, die mein Leben federleicht machen und mir UND meinen Mitmenschen dienen.


Ich habe hier einige wichtige Lebensthemen angesprochen, die ich an anderer Stelle vertiefen werde.

Wolfgang


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