Zum Fliegen braucht man auch kleine Federn

Wohlbefinden

Wolfgang

Als Mensch weiß man von dem, was man wissen könnte, sehr wenig; das betrifft auch so genannte Genies. Eines weiß ich aber ganz sicher: lachen macht nicht krank, außer vielleicht, man erzählt dem verkehrten Typen den richtigen Witz und handelt sich einen Niederschlag ein. Darum ganz unverbindlich:

"Herr Ober, in meiner Suppe schwimmt ein Hörgerät!"
"Wie bitte ??"

Zwei Männer an der Bar.
"Ach ja, da murmelt man paar Worte auf dem Standesamt, schon ist man verheiratet."
Der andere:
"Und dann murmelt man paar Worte im Schlaf, schon ist man geschieden."

Sagt ein Arbeitskollege zum anderen:
"Sag mal, Du hast doch die gleiche Wohnung wie ich. Wie viele Rollen Tapete  hast Du denn für den Flur gekauft ?"
"10 Rollen."
Nach einer Woche:
"Du, ich habe aber 7 Rollen übrig behalten."
"Ja, ich damals auch."

Wer hat den Charleston erfunden?
Eine zwölfköpfige Familie. Sie hatten nur eine Toilette.

Der Biologielehrer spricht über die Verdauung, speziell über Blähungen. Er fragt:
"Weiß einer, warum Blähungen mit so einem starken Geruch verbunden sind?"
Ruft Fritz: "Damit die Schwerhörigen auch was davon haben.

Mal einer aus meiner Musekiste:
Sitzen zwei Renter auf der Parkbank, eine vollbusige Blondie wackelt vorbei, sagt der eine: "Jetzt möchte ich noch mal zwanzig sein". Sagt der andere: "Bist du wahnsinnig, wegen der Viertelstunde noch mal 45 Jahre arbeiten".

"Schade", sagte der Amok- läufer, als man ihn in eine Zwangsjacke gesteckt hatte, "ich hatte mir noch so viel vorgenommen."

Menschen neigen dazu, Ihre und DIE Realität zu verdrängen. Sie bevorzugen auch, aus einer Mücke einen Elefanten - und umgekehrt zu machen; das liegt in ihrer Natur. Die Menschen, die so leben, meinen sicher, das sei so besser für sie, und ich möchte diese Menschen nicht von ihrer Einstellung und/oder ihrem Verhalten abbringen. Wenn Menschen also so wie bisher weiterleben möchten und sich mit ihrer Sicht auf die Realität zufrieden geben, sollten sie NICHT auf diesen Link klicken,  um das von mir Geschriebene, wie MEINE Realität aussieht, zu lesen.

Passiert nicht so oft bei uns, aber jetzt: wir konnten uns nicht einigen auf die Art, wie wir über das Thema "Wohlbefinden" schreiben. Nun schreibt Susanne ihren wohl eher sanften Teil - und ich den meinen, der klar und deutlich zur "Sache" kommt, wie ich die Ursachen für menschliches Befinden sehe. Das wird nicht immer erfreulich sein, was ihr da lesen werdet, denn die Welt, die ich hier beschreiben werde, ist alles andere als erfreulich, weil es der Versuch einer Analyse des Lebens und der Realität der Welt werden soll. Ohne Analyse gibt es halt keine Diagnose, und ohne Diagnose keine Chance auf Besserung eines Zustands hin zum Wohlbefinden - so sehe ich das.

Viele Menschen leben  in einer Welt, die ich gerne mal als IHRE Welt bezeichnen möchte. Die behüten sie wie eine gute Mutter ihr Kind, hüten sie wie ihren Augapfel, lassen sich auf kein Risiko ein, das ihre heile Welt in Unordnung bringen könnte. Ihr Wohlbefinden generieren sie aus einer Art Nichtlebendigkeit, wie man sie vom Wesen her auch beim Fernsehen wahrnimmt. Der Fernseher ist ja nur reine Materie und zeigt entsprechend tote Bilder, die nur durch die Abfolge "relativ lebendig" werden und dem Zuschauer durch seine reaktive emotionale Beteiligung ein Lebendigsein suggeriert. Wir haben hier in der unmittelbaren Nachbarschaft solch einen "Fall". Die Dame zeichnet sich im Wesentlichen dadurch aus, dass sie die spielenden Kinder hasserfüllt beschimpft - das sind ihre sozialen Kontakte, darin besteht ihr Lebendigsein, zu hassen und gehasst werden. Ihr geht's gut, wenn sie geifert und Mensch und Welt verflucht.

In dem Haus, in dem ich derzeit (noch) wohne, wohnt auch eine siebzigjährige Dame. Sie erzählte mir, sie schaue am Nachmittag Fernsehen, damit, man staune, die Zeit schneller rum gehe. Ich staunte nicht schlecht. Was ist das für ein Leben, wenn man in dem Alter, wo die Lebenszeit sich dem Ende entgegen neigt, die Zeit totschlagen muss; kein Fragezeichen. Hier im Hause bei Susanne habe ich einen guten Freund, Michael. Seine Frau hatte einen schweren Schlaganfall und muss gepflegt werden, von ihm selbstverständlich. Sie wäre fast gestorben, und er sagte dazu: "Gott sei dank hat sie es geschafft". Ich sehe ihn oft mit seinem kleinen Enkel spazierengehen, und ich sah ihn niemals mit schlechter Laune, obwohl er ständig Schmerzen in seinem Knie und große Probleme beim Gehen hat. Michael lebt im Zustand Lebensfreude, trotz schwerer Schicksalsschläge in Wohlbefinden.

Das Leben ist das Leben, eine neutrale, richtungweisende Kraft, aber ich glaube, der Mensch ist nicht DER Mensch: es gibt Typen. Die Psychologie beschreibt in verschiedensten Ansätzen eine Kategorisierung beobachtbarer Zustände und der damit verbundenen Verhaltensweisen. Erinnere mich gerade an meinen ersten Lehrer, Dr. Schneider, der von sanguinischen, cholerischen, melancholischen und phlegmatischen Typen sprach, eine Lehre, die von verschiedenen Temperamenten ausgeht. Mir selber ist es bisher nicht gelungen, das Wesen des Menschen als grundsätzlich verschieden zu beschreiben. Ich glaube auch nicht, dass es so genannte "Wesensfamilien" gibt, deren Mitglieder sich hier auf der Erde treffen und deswegen von einer großen Affinität zueinander beseelt werden. Ich glaube an zweierlei:

1. Menschen können durch äußere Einflüsse zu bestimmten Handlungen "gezwungen" werden; sie lassen sich manipulieren, sind reaktiv.
2. Affinität entsteht entweder durch ein sehr ähnliches Bewusstsein oder durch eine bestimmte Aufgabe, die zwei (oder mehrere) Menschen zu erfüllen haben.
Ergo: Wohlbefinden ist für einige Menschen ein natürlicher Zustand, für andere ein Mittel, um zu motivieren.
Ich jedenfalls bin sehr vorsichtig, wenn es darum geht, Menschen zu motivieren, weil:
Ich weiß nicht, was sie dann machen!

Link "Typenlehre"
weitere Typenlehren

Fürchte dich weniger, hoffe mehr, iß weniger, kaue mehr,
jammere weniger, atme mehr, rede weniger, liebe mehr
und alle guten Dinge werden dein sein.

(schwedisches Sprichwort)


Lebenseinstellung - 1 -

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