Von einfachen Abschriften über ernsthafte Bemühungen, empirisch Daten
über Wirkungen zu sammeln, bis hin zur Aufforderung, toxische
Substanzen in Wasser zu lösen und zu konsumieren, reichen die
Bemühungen um diesen historischen Zweig des Edelsteingebrauchs. Viele
Schulmediziner halten diese Bemühungen für strafrechtlich zu
verfolgende Scharlatanerie, gemäßigte, konservative Mediziner werten
diese Formen der Behandlung bestenfalls als Beschäftigungstherapie für
frustrierte Hausfrauen.
Welche Sicht birgt die Gemmosophische Heilkunde?
Oft sind spezielle Minerale (Diamant, Saphir, Rubin, Smaragd, Opal, etc.)
und Farben (Rot, grün, blau, ...) belegt mit kognitive Erfahrungen, durch
Erziehung und Medien mit einem Gefühl oder einer Wertigkeit verknüpft.
Spätestens durch die Beschreibung der morphogenetischen Felder ist uns
bewusst, welche Gefahren und Nutzen damit verbunden sind. Wenn wir
nun die Heilkunde aus unserer gemmosophischen Richtung betrachten,
fallen mehrere Aspekte ins Auge und somit ergeben sich in unserem Sinne
auch verschiedene Richtungen und Teilaspekte der Heilkunde, die
gemeinsam einen gemmosophisch gebildeten Edelsteintherapeuten
ausmachen.
Hier erfolgt nun eine Aufzählung der verschiedenen Ansätze die Minerale
und Kristalle zur Heilung nutzen.
Steinheilung durch Suggestion
Der Patient erlebt einen Rahmen der allein ihn und seine Bedürfnisse
anspricht. In dieser dadurch positiven Umgebung versucht nun das Selbst
oder Ego des Patienten diesen Zustand zu untermauern. Eine Besserung,
bzw. Linderung der Beschwerden tritt ein. Der Körper will im positiven
Sinne wirken und seine Abwehrkräfte steigern sich. Je besser dem
Patienten die Hintergründe der Wirkfähigkeit im Vorfeld der Therapie
erläutert werden, desto feiner kann sein Selbst aggieren und
manipulieren. Hierdurch wird der Selbstheilungspozess positiv stimuliert.
Steinheilung mit Resonanzfelder
Grundlage ist die Schwingung die ein Mineral in seinem jeweiligen
Verarbeitungszustand verbreitet. Mit diesen Schwingungen werden nun
Punkte im Körper angesprochen. Der erkrankte Bereich muss nun seine
Schwingung der des Minerals anpassen (Resonanz nach dem Motto: Der
Klügere gibt nach.), da der Stein es nicht tuen wird.
Steinheilung mit Schwingungsfelder
Im Gegensatz zur Resonanzfeldheilung wird hier mit der Sogwirkung
bedingt durch das Kristall Wachstum gearbeitet. Der erkrankte Bereich
wird quasi, leer laufen gelassen und in Folge mit positiven
Schwingungsfeldern stimuliert.
Steinheilung mit Farben
Das Mineralreich ist unerschöpflich was Farben (opak bis transparent)
angeht. Die Steinheilung basiert hier auf Farblehren beruhende
Verfahren. Sie bieten die Möglichkeit dem Auge, der Haut Informationen
anzubieten die positive Verknüpfungen mit dem Selbst auslösen.
Steinheilung mit „schwingendem Wasser“
Bei diesen Verfahren werden Minerale in Wasser gelegt und dann dieses
Wasser getrunken. Einerseits werden hier Spurenelemente des Minerals
gelöst, bzw. das ganze Mineral (Halit), andererseits wird das Wasser
durch die Minerale in Schwingung versetzt und durch den Konsum in den
Körper verbracht. Dort wirkt es nun als Minerallieferant und/oder als
Resonanzfeldstimulation.
Steinheilung mit Pasten und Emulsionen
Bei dieser Behandlungsart werden Edelsteinpuder mit Ölen oder Fetten
vermischt und auf die Haut aufgetragen. Hier treten wieder die gleichen
heilenden Kräfte zutage wie bei den „schwingenden Wasser“. Hier jedoch
verstärkte Mineralaufnahme durch die bestrichenen Hautpartien.
Steinheilung mit Frequenzen
Durch Kristalle werden Frequenzen oder Vibrationen auf die zu
behandelnte Stelle übertragen.
Steinheilung in Steinkreisen
Hier werden räumlich Minerale angeortnet in deren Einfluß-
Schwingungsbereich sich der zu Behandelte aufhält. Es handelt sich hier
um eine globale Form von Resonanzbehandlung für Einzelpersonen und
Kleingruppen.
Steinheilung mit Kristalltransmitter
Bei diesem Verfahren werden eigene Energien über Kristalle in die zu
behandelten Stellen übertragen.
Steinheilung nach dem Schwitzhüttenprinzip
Hier werden feuerfeste Minerale erhitzt und dann mit pulverisierten in
Wasser „gelösten“ Mineralen übergossen. Lunge und Haut sind hier
atmungsbedingt die Resonanzfelder, die den Körper mitschwingen lassen.
Steinheilung und Synthetische Minerale
Durch die Zucht von Kristallen, z.B. Bergkristall mit Beigaben von
farbgebenden Elementen, können die einzelnen Aspekte der
Edelsteinheilkunde neu kombiniert und genutzt werden. Wenn zum Beispiel
in der Wachstumsphase eines solchen Kristalles dieses mit speziellen
Frequenzen beschallt wird, so sollte es doch möglich sein quasi einen „
Stein der Weisen „ zu erschaffen, der auf vielen Ebenen der Heilkunde
positiv stimulierend wirkt.
Steinheilung mit Muscheln, Schnecken, Perlen, Bernstein, etc.
Da Schnecken- und Muschelgehäuse aus Calcit und Aragonit bestehen,
zählen diese zu den gemmosophischen Mineralien, deren Formbildekräfte
bei Schwingungsfeldbehandlungen und bei Räucherungen als Reflektor
genutzt werden. Gagat, Bernstein, Kopal, Perlen und Korallen sind
hinlänglich in Ihren Anwendungen bekannt und bedürfen hier keiner
gesonderten Erwähnung
Steinheilung an Gewässern und Landschaften
Es gibt Versuche mit Mineralen, gekippte Gewässer wieder zu lebendigen
Mitgliedern unserer Landschaften aufblühen zu lassen, ebenso Düngung
und Pflege von Kulturflächen, Forstlandschaften und Ackerbau ergeben
sich durch die gemmosophische Betrachtung. Auch im und am Lebensraum
des Einzelnen findet die Steinheilkunde beratende Ansätze.
Steinheikunde mit exterristrischen Mineralen
Meteroiten haben ihren eigenen Chemismus und Wirkung, sie werden meist
kombiniert mit terrestischer Edelsteinheilkunde. Und stellen doch einen
selbstständigen Bereich aus gemmosophischer Sicht dar.
Steinheilkunde mit formlicher Bindung
Bei dieser Form der Steinheilkunde stehen nicht die Minerale im
Vordergrund, sondern die schleiftechnischen Ausprägungen. Pyramiden,
Kugeln, Stäbe, Scheiben, etc. ... Manche Formen wurden aus praktischen
Gründen gewählt (Scheiben), andere bewußt an klassischen Formen und
deren Wirkungen angelehnt (Pyramide und Obelisk). Kugeln und Stäbe
tauchen schon in frühester Zeit als Machtinsignien der Herrscherhäuser
auf. Eine weitere Variante sind die in Meditation geschliffene Objekte, die
während der Schleifprozedur mit Energien durch den Schleifer
aufgeladen werden (Migränemesser).
Steinheilkunde in der Schmuckgestaltung
Durch geschickte Kombination von Metallen und Minerlen stehen
alltagstaugliche, bzw. hoffähige Juwelen dem Träger heilend zur Seite.
Steinheilkundliches und Edelsteingefäße
Sowie man beim Amethyst den Becher als Schutz gegen giftige Tränke
weiß, so können Gefäße aus Stein (Teeschalen aus Nephrit) ihren Dienst
aus heilkundlicher Sicht tun. Das Erhitzen etherischer Öle in einer
Achatschale ist gemmosophisch betrachtet wertvoller als in einem
syntetischen Produkt. Immer hin kommt der Achat in eine höhere
Schwingung Wärme bedingt. Dieses gibt er natürlich auch an den
verdampfbaren, etherischen Teil weiter, der seinen heilenden Dienst über
Haut und Atemwege sucht.
Steinheilkunde und der Tod
Viele Menschen haben ein Leben mit Mineralen und Kristallen zugebracht.
Gerne würde man dem geliebten Verstorbenen seine Steine mit auf den
Weg geben, aber als heidnisch abgestempelt, oder Grabräubern
Möglichkeiten zu bieten Gewinn aus ihrer „Ruhestörung“ zu erzielen,
sprechen gegen diese Form der Zuneigung. Möglich und Taktvoll ist das
Ausbetten des Grabbodens mit rohen preisgünstigen Mineralen
(Rosenquarz, Bergkristall, etc.), dito als Abschluß wenn die Erde den Sarg
deutlich zugedeckt hat. Bei der Abschlußdeckung kann, wenn gewünscht
ein Symbol (Kreuz) farblich abgegrenzt werden, bzw. eine gravierte
Steintafel mit Namen und Daten des Verstorbenen beigefügt werden,
frei nach buddistischem Vorbild.
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