Für Menschen gibt es "Sternstunden", und ich glaube, am Freitag
hatten wir einige davon, nahtlos aneinander gereiht. Wir hatten ein
Ziel, den Botanischen Garten zu besuchen, aber auch das Ziel, einen
Weg zu gehen im Sinne, unterwegs zu sein. Oft machten wir die
Erfahrung, dass Ziele, die wir uns ausdachten, nicht die Ziele
waren, die wirklich auf uns warteten. |
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Ich glaube, viele Menschen klagen über ihren Weg, und ich
glaube auch, dass nur wenige wissen, dass sie mit ihrem Klagen
schon am Ziel sind. |
Über diese Bild kann man sich Gedanken machen. Die
"Informationen", die VOR dem Zusammentreffen der beiden
Strahle zu sehen sind, scheinen AUS dem Zusammentreffen
entstanden zu sein. |
Ich glaube, viele Menschen klagen über ihren Weg, und ich
glaube auch, dass nur wenige wissen, dass sie mit ihrem Klagen
bereits am Ziel sind - sichergestalten sie damit Gegenwart. |
An einer Weggabelung entschied ich links - das war's dann
auch. Eine riesige Kastanie vesperrte uns die Weiterfahrt mit
Eindrücken, die auch Mütter, das denke ich gerade, mit ihren
kleinen Kindern haben könnten: |
Wer gen Himmel schaut, wird einiges Spannendes entdecken.
Leben breitet sich aus, Dynamik, Erwartung, Offenbarung. |
Aber auch wer auf den Boden schaut und dort das Vergangene
als eine Botschaft zu deuten versteht, wird, wenn er das
Wesen von Entwicklung versteht, auch "wissen" oder erahnen,
was sich im "Himmel" abspielt. |
Die Forsythie links
wächst bei der
Kastanie, wild, niemand
"kümmert" sich um sie. |
Susannes Blick. Ich halte
es für eine große
Fähigkeit, sowohl
Aufmerksamkeit auf das
kleinste Detail zu
richten, als auch das
Ganze wahrzunehmen.
Für mich ist das
Ausdruck einer Ganzheit,
genauer gesagt, ein sich
darstellendes
umfassendes
Bewusstsein. |
Susannes Blick. |
Vor ein paar Tagen
entdeckte Susanne
am Wegesrand |
Über unseren Besuch in der Uni gibt es ebenso eine Extraseite,
wie über den Botanischen Garten. |
Der Knüller des Tages war
natürlich der "echte" Hase.
Susanne sagte: "Da sitzt ein
roter Hase". Jedenfalls hatte
ich das verstanden, und ich
brauchte eine Sekunde
"Bedenkzeit", bis ich für eine
offensichtliche Fata Morgana
bremste. Üblicherweise fragen
wir uns bei derartigen
Gelegenheiten: "Hast du was
genommen?", aber dafür hatte
ich gar keine Zeit: Er saß da! |
Eigentlich wollte ich hier nur noch eines unserer Schwanenbilder
zeigen, aber ich mache auch dafür eine Extraseite - die Fotos sind
einfach zu schön, um sang- und klanglos in einer Ablage zu
verschwinden. |