| Wegen des Trödelmarktes in Herne war unsere |
Fahrtrichtung vorgegeben, mehr nicht. Vielleicht war
es der Trödel, der uns den Nachmittag und Abend
vertrödeln ließen. Wir fuhren sehr gelassen Richtung
Schloss Strünkede, und machten, als hätten wir
bereits eine richtige Etappe zurück gelegt, erst mal
Rast mit Kaffee und Kuchen am Minigolfplatz. |
Den Spielplatz mögen wir besonders gerne. Heute
spielten auf der Wiese ein kleiner Junge und ein
Mädchen sehr professionell Fussball. |
Komm, wir fahren mal wieder zum Kanal. Da kennen
wir ja jede Ecke und Kante. Kurz vor dem Herner
Stadion entdeckte ich erst mal eine tolle Buschrose,
der ich nicht wiederstehen konnte; Suse musste
warten. Die anderen Bilder findet ihr (bald) in der
Rosengalerie. |
Auf der Anhöhe kurz vorm Kanal fanden wir ein tolles
Plätzchen, um unsere Steine zu fotografieren - hier
eine der gerade erworbenen vier Qi-Gong-Kugeln. Die
anderen Bilder gibt's demnächst in der Edelstein-
Galerie zu sehen. |
Lange brauchten wir nicht zu warten, bis einer mit
seinem Lärm den Frieden störte. Scheint eine
entsprechende Gesetzmäßigkeit zu geben. Früher
sagten sie: man kann nicht in Frieden leben, wenn der
Nachbar es nicht will. |
Das sommerliche Wetter schuf Bilder, die ich gerne
sehe - Menschen, die ihre kleine heile Welt genießen. |
Heute fuhren wir mal nicht über die Brücke des
Hebewerks, sondern geradeaus weiter in unbekanntes
Gelände. Am Yachthafen entstand dieses sehr
malerische Bild. |
"Randerscheinungen" nannte ich dieses Bild. Ich
fotografiere Industrieanlagen gerne, weil sie Mahnmal
sind, hinweisen auf eine menschliche Eigenart: was
geht, wird gemacht - gleich welche Folgen möglich sind. |
... können Kaninchen nicht weit sein. Eins erwischte ich
beim Weglaufen, sieht putzig aus |
Solche Bilder sieht sie natürlich auch. Klebrig und eklig
sei das Zeugs gewesen, was aus dem Baum lief. Ihre
Edelsteinbilder kommen in die Galerie. |
"Ihre Frau hat ja die Ruhe weg", sagte mir einer der
vorbei kommenden Spaziergänger, "die fotografiert
da hinten im Gebüsch". Abends bim Bildergucken
mussten wir noch lachen, als Susanne erzählte, das
Fressgelage sei komplett gewesen, ein "Haufen" hätte
auch daneben gelegen. |
... er dieses Bild vorher gesehen hatte. |
Solche Bilder sieht sie allerdings auch. Ein Grund, warum das Leben mit
Susanne so reich ist: sie sieht das Kleine UND das Große - und machte
keine wertenden Unterschiede. |
Unser letzter Streckenabschnitt begann mit der
Fahrt am Ostbach entlang. Und ich hatte den Nerv, ein
paar Holunderblüten zu pflücken, um frisches Gelee
für uns machen zu können. |
Das Rezept: |
Damit das nur klar ist: das Gelee wird natürlich "mit
Herz" bereitet. |
Mit dem einem Bild, das vielleicht Ausdruck unserer
inneren Welt, Frieden und Feuer vereint, sein könnte,
beende ich meinen Bericht von einer Fahrt, die sowohl
ins "Blaue" als auch ins "Grüne" führte. Durchaus
empfehlenswert! |