Gemischtes Wetter angesagt - bedeutete für uns, unsere Räder
flott zu machen und ins Blaue zu fahren, obwohl es nicht gerade
gemütlich war. Entsprechend hatte ich keine Idee, wohin es
gehen könnte, Susanne schon. Ich fragte, sie sagte, fahren wir
hier, nein dort. An einer Wegkreuzung entschied sie nach rechts
Richtung Friedhof zu fahren und dann hinunter nach Herne
Richtung Kanal. Wir kennen die Gegend sehr gut, kamen fast am
Schloss Bladenhorst vorbei und sahen dann schon bald die rote
Kanalbrücke leuchten. Von dort aus ist der Weg am Kanal entlang
für uns heimisches Revier, oft und gerne gefahren, so auch
heute. Wir waren noch gar nicht ganz auf dem Rad- und Fussweg
angekommen, als uns die ersten Fotomotive an der Weiterfahrt
hinderten. |
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Weil's schon recht später Nachmittag geworden war, war
klar, dass wir Richtung Herne fuhren, es sollte ja nur eine
kleine Tour werden. |
Während Susanne in den vertrockneten Farnstrünken einen "Bart"
sah, interessierte mich die Flechte an einem morschen Ast. Obwohl
wir nur eine Kamera mitgenommen hatten, wurde es uns beiden nicht
langweilig. Erstens inspierieren wir uns gegenseitig, und wenn einer
fotografiert, richtet der andere sein Aufmerksamkeit auf die
Motivsuche. Das ist sehr wichtig, sonst bekommt er die Kamera nicht
wieder. |
In der Wildnis fanden wir zwei Hauptmotive: |
Dann begann das so Typische, Erlebnisreiche für unsere Streifzüge.
Während wir ein paar Bilder von einer Reiherkolonie machten, ... |
kam ein Jogger vorbei und
sprach uns an. |
Es dämmerte bereits, als wir am Schlosspark Strünkede ankamen.
Eigentlich hätten wir weiter fahren müssen, weil das Licht an
Susannes Rad auf die Schnelle nicht zu reparieren war, aber ein Baum
mit vielen exotisch anmutenden Blüten ließ uns anhalten und ein paar
Bilder machen. Damit war der Ausflug abgeschlossen, gelungen. |