"Die Natur
offenbart sich hier
in ihrer ganzen
Größe. |
An einem unserer liebsten Wege in
Richtung Herne, im Gysenberg an einer
eher schattigen und feuchten Stelle in der
Nähe des Mühlenbachs, fielen mir diese
wunderschönen Blumen auf, die Mitte
August in voller Blüte standen. Ich hatte
schon einmal - jedoch erfolglos - versucht,
diese Pracht im Foto fest zu halten.
Diesmal hatte ich eine glücklichere Hand
und es entstanden diese tollen Bilder. Die
Farben der Blüten reichen von einem ganz
zarten, fast weißen rosé bis zu einem
kräftigen pink. Innen zeigen sie ein gelbes
Fleckenmuster, mit dem sie wohl Bienen
und andere Insekten anlocken. Ihr
Erscheinungsbild erinnert mich ein wenig an
den Frauenschuh. Außerdem verströmen sie
einen sehr betörenden Duft. |
Bei der Recherche nach dem Namen der Pflanze bekam
ich die Information, dass sie aus Indien und Tibet über
England nach Europa gelangte. Da sie hier gute
Bedingungen vorfindet, gedeiht sie auch entsprechend
üppig - zur Freude der Bienen, die hier liebend gern
naschen, zum Leidwesen anderer, bei uns ursprünglich
beheimateter Blumen, die von ihr verdrängt werden.
Wie das "Noli tangere" gehört sie zu den Blumen, die
ihre Samen aus einer Kapsel schleudern. Diese fliegen
dann bis zu sieben Meter weit. Ähnlich vermehrt sich
übrigens auch die "Spritzgurke", auch "Eselsgurke"
genannt, die ihren Samen bis zu zwölf Meter weit
schleudert. Ist kein Witz, das gibt's wirklich - im
Pflanzenreich! |
"Ist es hier nicht herrlich?" fragte
eins der kleinen Marienkäferchen,...
"Wie süß es hier duftet, wie schön es
hier ist." |
Die Insekten lieben
jedenfalls das
Impatiens glandulifera,
wie man an dieser
Bildfolge sieht: Ganz
links ist das Bienchen
ganz in die Blüte
hineingekrabbelt,
sammelt emsig - und
brummms! - fliegt es
davon. |