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Menüknopf

Zum Fliegen braucht man auch kleine Federn

Das Weidenröschen
Epilobium

Wieviel Schönheit ist auf Erden ...


Wieviel Schönheit ist auf Erden
unscheinbar verstreut;
möchte ich immer mehr des inne werden.
Wieviel Schönheit, die den Taglärm scheut,
in bescheidnen alt und jungen Herzen!
Ist es auch ein Duft von Blumen nur,
macht es holder doch der Erde Flur,
wie ein Lächeln unter vielen Schmerzen.

Christian Morgenstern

Das Weidenröschen habe ich in diesem Sommer oft und gern fotografiert, denn es blüht an vielen unserer liebsten Radwege sehr üppig. Das Foto links entstand am neuen Radweg in Gerthe, der die Amtmann-Ibig- Straße (Lidl) mit dem Castroper Hellweg verbindet.

Aus der Ferne sieht man schon seine leuchtende, kräftige Farbe. Aus der Nähe sieht man, dass es mit seinem Blütenstempel sich selbst hübsche Schmetterlinge auf die Blütenblätter zaubern kann.

Trotz seiner Schönheit ist es eine sehr bescheidene und genügsame Pflanze, denn es wächst auch auf sehr kargem Boden am Wegesrand.

Diese beiden Aufnahmen zeigen sehr schön, wie sich das Weidenröschen vermehrt, nämlich ähnlich wie eine Pusteblume, mit kleinen Fallschirmen, die aus einer Art Schote herauskommen und vom Wind fortgetragen werden.


Noch ein Bild vom neuen Radweg. Im Hintergrund sieht man die dicken Rohre, die dem Weg entlang zum Heizkraftwerk führen: Natur und Technik in Harmonie.

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