Stapelia - auch Aasblume oder Ordenstern genannt.
Die Gattung Stapelia umfasst ca. 40 Arten, die zumeist im
südlichen und südwestlichen Afrika beheimatet sind. Sie zählt
zur Familie der Hundsgiftgewächse (apocynaceae), Unterfamilie
Seidenpflanzengewächse (Asclepiadoideae), umgangssprachlich
auch Ascleps genannt. Sie erfuhr in der jüngeren Vergangenheit
eine Neuordnung und so sind einige Arten jetzt den Gattungen
Orbea oder Duvalia zugeordnet.
Aufgrund des penetranten Geruchs, den die Blüten verströmen
um Insekten zur Befruchtung anzulocken, werden Stapelien im
Deutschen als Aasblumen bezeichnet. Sie sind auch noch unter
dem Namen Ordensstern bekannt.
Dank ihrer aparten, sternförmigen Blüten sind die Vertreter
der Gattung Stapelia beliebte Zimmerpflanzen. Sie haben
sukkulente Eigenschaften, d.h. sie können Wasser in ihren
fleischigen Sprossen einlagern. Ihr Standort sollte hell, aber
ohne die pralle Mittagssonne sein, während des Sommers gerne
auch an einem vor all zuviel Regen geschützten Plätzchen im
Garten oder auf dem Balkon.
Das Substrat sollte aus überwiegend mineralischen
Bestandteilen (Sand, Steinchen) zusammengesetzt sein.
Gegossen werden kann durchdringend, d. h. die Stapelie erhält
soviel Wasser, bis das Substrat keine Flüssigkeit mehr
aufnimmt. Überschüssiges Wasser wird anschließend entfernt,
denn Staunässe mögen sie nicht. Vor dem nächsten Giessen sollte
das Substrat dann austrocknen.
Gedüngt werden kann von März bis September monatlich, mit
Kakteendünger in der halben Konzentration. Ab Oktober bis
Februar/März haben Stapelien ihre Ruhezeit. Bei Temperaturen
um 10°C braucht sie nur geringe Wassergaben, also keine
längere Trockenperiode, da es in ihrer Heimat oft regnet.
Umgetopft wird im Frühjahr; dann lassen sich auch die
Nebentriebe zur Vermehrung verwenden. Die Pflanzen
bewurzeln leicht in einem feuchten Sand-Torfmull-Gemisch.
Man kann sie auch durch Samen vermehren.
Einige Textteile aus: http://stapelien.de/
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