Ekzeme, Gastritis, Geschwüre, Gallenkoliken, Gicht, Hämorrhoiden, Herz-
schwäche, Kopfschmerzen, Krampfadern, Kreislaufschwäche, Menstruations-
beschwerden, Nervenschmerzen, Nierenschwäche (fördert ohne zu reizen),
Pfortaderstauungen, Rheuma, Schaufenster- Krankheit, Schuppenflechte,
Sonnenbrand, Verdauungsschwäche, Verstopfung, Wechseljahre, Weißfluss
und Wundheilung.
Anwendungsmöglichkeiten
Schafgarbe kann man als Tee oder Tinktur anwenden. In diesen
Zubereitungsformen eignet sie sich für die innere und äußerliche Anwendung.
Auch in vielen Mischtees ist die Schafgarbe zu finden, vor allem in
Frauentees. Besonders hervorzuheben ist auch die Fähigkeit der
Schafgarbe, bei den Venen den Rückfluss des Blutes zum Herzen zu
fördern. Dadurch wird der Kreislauf verbessert und venöse Beschwerden
wie Krampfadern, dicke geschwollene Füße, Durchblutungsstörungen des
Herzens und die Schaufenster-Krankheit werden positiv beeinflusst.
Äußerlich helfen Schafgarben-Sitzbäder bei Unterbauchbeschwerden der
Frau, die mit schmerzhaften Krämpfen im Beckenbereich einhergehen,
Vollbäder helfen gegen Geschwüre, schlecht heilende Wunden und
Schuppenflechte, feucht-warme Schafgarbentee-Wickel lindern bei
chronischen Lebererkrankungen unangenehme Druck- und Völlegefühle im
rechten Oberbauch. Auch in der Landwirtschaft ist die Schafgarbe sehr
beliebt. Sie wird als Tee bei Erkältung des Jungviehs zubereitet.
Wirkung
Die Arznei wirkt choleretisch (regt die Gallenabsonderung in den
Leberzellen an), antibakteriell, zusammenziehend und krampflösend.
Nebenwirkung gibt es keine.
Besonderer Hinweis
Während des Gebrauchs von Schafgarbe soll Wein und Kaffee gemieden
werden, da sonst starke Kopfschmerzen entstehen. Gegenanzeigen treten
auf bei Überempfindlichkeit gegen Schafgarbe und andere Korbblüter.
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