Zum Fliegen braucht man auch
kleine Federn

Humor


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31. Juli 2009


Ich lasse mir doch nicht erlauben, was mir keiner verbieten kann.

"Ich hab nix gegen die, aber normal ist das nicht"-
ist ein weltoffenes, sachliches
und vor allem logisches Argument.



















Schlechte Beispiele verderben gute Sitten, gute Beispiele das gute Gewissen.

Kein Mensch ohne Charakter kann mit Würde faulenzen.

Es gibt Leute, denen man am besten dadurch aus dem Weg geht, daß man sich direkt vor ihnen aufstellt.

Manche Freundschaften beruhen nur auf der Unsicherheit über den Ausgang von Feindseligkeiten.

In vielen Menschen steckt ein Schiedsrichter. Sie rennen dorthin, wo andere etwas tun, und lauern auf Fehler.

Zu den gefährlichsten Kombinationen menschlicher Eigenschaften gehören Fleiß und Dummheit oder Intelligenz und Charakterlosigkeit.



















Manche Menschen träumen ihr Leben lang von Dingen, die sie längst haben würden, wenn sie nicht so viel träumten.

Die Behauptung, daß die Gleichheit aller Menschen ein Naturgesetz ist, beruht auf einer miserablen Beobachtungsgabe.

Aktionäre der pharmazeutischen Industrie rechnen Gallen- und Nierensteine zu den Halbedelsteinen.




Montag:
Ich dacht`: Zu Beginn mach ich ne einfache Chose, mach Bratkartoffeln mit Zwiebeln und Sauce.
Jedoch das Schälen war mir schnell verhasst. Ich wurde Großverbraucher in Leukoplast!
Bis dass ich mir sagte: Mensch sei doch helle und friss die Kartoffeln doch einfach mit Pelle!
Bei Zwiebeln braucht man sich nicht zu quälen, man muss sie nur unter Wasser schälen,
so las ich , bin schnell in die Wanne gesunken und wär mit den Zwiebeln beinahe ertrunken.
Bei Sauce muss man vor allen Sachen, laut Kochbuch, zuerst eine Mehlschwitze machen.
Drum nahm ich ein Kilo Mehl in die Hand und bin mit ihm sechsmal ums Haus rumgerannt!
Dann musst erschöpft ich mich niederhocken, ich war nass wie n Bulle, das Mehl aber trocken!
Abends bin ich zum Schrank hingerannt und aß Haferflocken aus der Hand.
Lag verzweifelt im Bettchen und dachte voll Sorgen: Junge, Junge, was kochste denn morgen?

Dienstag:
Zwei Kopf Salat hab ich heimgebracht, einen hab ich sofort fertiggemacht.
Ich hab ne dicke Schnecke entfernt und die äußeren Blätter – gelernt ist gelernt!
Doch als ich dann kaute, da knirschte der Sand, als latschte ich barfuß am Nordseestrand.
Mir schmerzten sämtliche Zähne, oh Graus, es fiel mir dabei meine Goldfüllung raus.
Dann las ich im Kochbuch: „Salat muss man waschen!“ Ich eilte und holte zwei volle Flaschen.
Ja und dann hat die Sache prima gefluppt, ich hab jedes Blättchen mit Seife geschruppt!
Aber irgendwie war das auch nicht gesund, denn mir stand beim Kauen der Schaum vor dem Mund.
Da knallt ich die Schüssel vor Wut an die Wand und aß Haferflocken aus der Hand.
Lag verzweifelt im Bettchen und dachte voll Sorgen: Junge, Junge, was kochste denn morgen?

Mittwoch:
Heut, dacht ich, musst du versuchen, zu backen nen prima Pfannekuchen!
So den Teich zu mengen, das war nicht schwer, aber dann begann das große Malheur.
Denn es kommt ja drauf an, mit geschickten Händen den Kuchen in der Luft zu wenden.
Und ihn nach dem Salto vor allen Dingen wieder heil und ganz in die Pfanne zu bringen.
Der erste war lieblich anzuschaun, oben weiß und unten – braun.
Ich nahm die Pfanne ganz peu a peu und warf den Kuchen mit nem Ruck in die Höh.
Doch meint ihr, der wär wieder runtergekommen? Der hat oben auf dem Küchenschrank Platz genommen!
Beim zweiten, da dacht ich, das passiert mir nicht. Ich warf ihn, hochkonzentriert das Gesicht,
und sieh, er kam runter, doch hats mir gegraust, denn er ist mitten ins Feuer gesaust.
Beim dritten, da dacht ich, nun kommts drauf an. Nun zeig wer du bist, nun sei mal ein Mann!
Ich warf ihn – hoch – und da kam die Blamage! Denn er flog mir Haargenau – in die Visage!
Ich hab vor Schmerz wie ein Stier gebrüllt und mir mit Salatöl den Brand gekühlt.
Und abends bin ich zum Schrank hingerannt und aß Haferflocken aus der Hand.
Lag stöhnend im Bettchen und dachte voll Sorgen: Junge, Junge, was kochste denn morgen?

Donnerstag:
Heut morgen studiert ich das Kochbuch fleißig und las dann schließlich auf Seite dreisig:
Apfel im Schlafrock, bekömmlich und fein! Ei, dacht ich, das dürfte das Richtige sein.
Ich hab dann wieder Teig gemacht und vor Freude still vor mich hingelacht.
So ists, wenn man an was Schönes denkt. Hab einen Apfel in den Teig gezwängt....
das schob ich dann in den Ofen hinein und schlief vor Erschöpfung gleich darauf ein.
Abends, der Mond schien schon in die Kammer, da dacht ich an den Apfel in seinem Pyjama.
Ich holte ihn raus und dachte: „Mensch Walter, der steckt in ner Rüstung aus dem Mittelalter!“
Hart wie Beton war der Pyjama, da griff ich vor Kohldampf zu Meißel und Hammer.
Doch der Meißel brach ab, da bin ich gerannt und aß Haferflocken aus der Hand.
Lag hungrig im Bettchen und dachte voll Sorgen: Junge, Junge, was kochste denn morgen?

Freitag:
Am Freitag gibt’s Fisch, so will es die Sitte, drum lenkt ich zur Fischhandlung meine Schritte.
Zwei Bücklinge hab ich nach Hause gebracht, sie ausgenommen und eingemacht.
Doch nach zwei Stunden, da wurde mir klar, dass dies das Rezept für Salzheringe war.
Nach dieser Pleite wurde ich schlau und kaufte nen Riesen-Kabeljau.
Dann las ich im Kochbuch: den Fisch schreckt man ab! Diese Anweisung schien mir zwar etwas knapp,
doch sind wir Männer ja nicht von gestern und weit überlegen, den weiblichen Schwestern.
Drum hab ich den Fisch auf nen Stuhl gelegt und mich ganz leise nach drausen bewegt.
Hab mir das Gesicht mit Ruß eingerieben, hab auch nen Knüppel aufgetrieben.
Ging rein – und machte die Tür leise zu, sprang vor den Fisch und brüllte: „Buuuuh!“
Der Kabeljau hat sich nicht gerührt, ich hab das noch achtmal probiert!
Zur Nacht ließ ich ihn in den Mülleimer sinken, der erschreckte sich nicht, der fing an zu stinken!
Und wieder bin ich zum Schrank hingerannt und aß Haferflocken aus der Hand.
Lag fertig im Bettchen und dachte voll Sorgen: Junge, Junge, was kochste denn morgen?

Samstag:
Um sieben schellte der Milchmann, der Knilch. Da kam mir der Einfall: Heut trinkste mal Milch!
Zehn Liter hat er mir aufgeschwätzt, die hab ich sofort auf das Feuer gesetzt.
Hab 20 Briketts in den Ofen geknallt und dachte: Jetzt kocht die Milch sicher bald.
Ich wusste, wenns hochkommt, dann musste man pusten aber grad als es kam, da musste ich husten.
Da sah die Herdplatte aus, herrjeh! Wie ne Alpenlandschaft im tiefste Schnee.
Ich selbst glich ner weißgestrichnen Wand. Im ganzen Haus roch es angebrannt.
Na, inzwischen war mir alles schnuppe, da kriegte ich Hunger auf Erbsensuppe.
Damit die nun sollte recht schmackhaft sein, knallte ich vier Guss Maggi rein.
Ich aß drei Löffel und war ganz betroffen, nahm noch nen Löffel - und war schon besoffen.
Ich hab überlegt – hatt ich nen Klaps, oder schmeckte die Suppe wirklich nach Schnaps?
Ich hatt`s: meine Alte liebte den Gin und versteckte ihn in der Flasche drin.
Wieder bin ich zum Schrank hingestürzt und aß Haferflocken – mit Maggi gewürzt.
Lag blau im Bettchen und dachte voll Sorgen: Junge, Junge, was kochste denn morgen?

Sonntag:
Heut, dacht ich, zur Sonntagsfeier, kochst du dir ein Dutzend Eier.
Ich suchte die schönsten Landeier aus, warf sie in den Topf – doch zehn liefen aus.
Die hab ich sofort durch neue ersetzt und danach die Kochzeit abgeschätzt.
Wie dumm sind doch die Frauen, das war mir klar. In 5 Minuten sind doch die Eier nicht gar.
Nach einer Stunde, da stand ich fast Kopf, da klebten die Eier wie Muscheln im Topf.
Doch gab ich die Sache noch keineswegs auf, ich schüttete immer mehr Wasser drauf.
8 Stunden lang dauerte dieser Kampf, die Küche stand voller Wasserdampf.
Dann endlich bekam ich Ärmster mit, das waren keine Eier, das war Granit.
Im Topf war ein handgroßes Loch eingebrannt, da aß ich Haferflocken aus der Hand.
Lag im Bettchen und dacht ohne Sorgen: Gottseidank, die Mutti kommt morgen!

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