Zum Fliegen braucht man auch kleine Federn

Hobbys

Fotografieren

Fotografieren ist schon lange eines meiner Hobbys. Allerdings

habe ich es nie besonders kultiviert, bedeutet, ich habe nur gerne drauf los geknipst. Gleichwohl begleitete mich mein Leben lang ein Fotoapparat. Es begann in meiner frühesten Kindheit mit meiner Tante Alice, die gelegentlich ihre Voigtländer aus dem Kleiderschrank holte und die Familienmitglieder ablichtete. Als Jugendlicher hatte ich dann eine einfache, aber eigene Kamera, filmte dann mal in Superacht, bis ich als Häuslebauer beschloss, zumindest die Fotoausrüstung auf einen professionellen Stand zu bringen. Es wurde eine Mamiya 645, eine Spiegelreflexkamera im Mittelformat (Negativ 4,5 x 6 cm), mit der ich außerordentliche Fotos machen konnte, gestochen scharf im Posterformat, eine kleine Sensation. Als ich auf meine Fahrradtour ging, fand nur eine kleine Fuji-Kamera Platz in der Ausrüstung, aber selbst mit der gelangen sehr schöne Aufnahmen - die Resultate sind hier auf der Homepage zu sehen. Es ging weiter mit einer Canon AE1, Spiegelreflex mit zwei Super-Varioobjektiven, die ich in mehreren Bereichen beruflich nutzte.

Eine kleine Wende kam, als ich bei einer kleinen Zeitung als Reporter arbeitete und mir eine Digitalkamera zur Verfügung gestellt wurde. Ehrlich gesagt blieb es beim Knipsen, auch wenn mir einmal ein Schnappschuß gelang, der einen Platz auf der Titelseite fand. Ein paar Jahre später wurde es konkreter, eine digitale Spitzenkamera wuchs mir zu, mit der ich sehr schöne und viele Bilder machte. Bis Susanne in mein Leben trat und ich mich veranlaßt sah, UNS eine Digitalkamera zu kaufen, eine Agfa mit 6 Megapixeln Auflösung, für 2006 eine stramme Leistung. Mit dieser Kamera machten wir die meisten Bilder für unsere Homepage, und waren es zufrieden. Bis ich aus mir selber unerfindlichen Gründen auf die Idee kam, eine weitere Kamera anzuschaffen. Na ja, jetzt, wo ich das schreibe, ist mir der Grund schon klar: ich wollte, das wir beide Bilder machen können, und ich wollte, dass Susanne sich mehr mit dem Fotografieren beschäftigt, da sie eine starke künstlerische Ader besitzt, die, so meinte ich, sie ruhig kultivieren könne.

Dank ebay ersteigerte ich gleich ein paar recht preiswerter Exponate, hatte da echt einen nicht gerade kleinen Anschaffungsrausch für - kaputte Kameras, die ich reparieren wollte. Das Ersteigern klappte ganz gut, das Reparieren scheiterte an fehlender Zeit; bravo! Bei meiner Suche nach kaputten Kameras entdeckte ich ein Prachtstück, eine Image Z3 von Minolta, die es mir sofort antat wegen ihres sehr großen Zoombereichs. Der beschriebene leichte Schaden hielt mich nicht davon ab, mein Bestes zu geben - und ich bekam die Kamera für relativ wenig Geld. Das löste in mir eine große Freude aus, und Dankbarkeit für den Menschen, der mir einen neuen Fotografierstatus bescherte:
Wolfgang Busold.
Ich meinte, wir sollten mal in Kontakt bleiben, und so entstand zwischen uns ein nicht gerade intensiver Kontakt, aber wir schrieben uns und tauschten Fotos aus. Gerade gestern bat ich Wolfgang, ob ich nicht ein paar seiner (wirklich tollen) Fotos hier veröffentlichen kann. Schauen wir mal.

Auf den folgenden Seiten werde ich versuchen, ein paar Tipps und Anregungen zu veröffentlichen - die man zwar auf einigen bis vielen Seiten auf anderen Sites und Homepages auch nachlesen kann, aber warum nicht auch hier.

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