Diese Seite wollte ich schon gestern machen, bevor die beiden
Feueropale hier eintreffen; im Vorfeld war es bereits spannend
genug. Susanne entschied sich spontan für die rote Kostbarkeit, na
ja, und dann war schon klar, dass wir den zweiten auch nehmen.
Gesagt, getan, es wurde für unsere Verhältnisse (zu) teuer, aber
es klappte, wenn auch nur knapp. Dann begann die Abwicklung, ich
schrieb an "Knoisl" und bemerkte an der E-Mailadresse, es muss
eine Homepage geben. Gucken kann man ja mal, tat ich, und war
eher nicht verwundert über die Vielzahl tollster Bilder von
wunderschönen Edelsteinen - eine Art Schlaraffenland. Wer keine
Angst hat, seine Augen könnten geblendet werden, sollte diese
Seite unbedingt besuchen.
Zur Abwicklung sage ich auch gerne ein Wort. Frau David schrieb,
sie wolle den Stein gleich zur Post bringen - fand ich
bemerkenswert, dass sie nicht erst auf den Geldeingang wartete.
Heute ist Freitag, am Mittwoch Abend kauften wir die Steine, und
heute um 11 Uhr waren das Paket hier. Selbstredend die Steine
bestens verpackt. Das ist eben der kleine Unterschied von privaten
Verkäufern und Profis: Letztere wissen um den Wert der Steine
und behandeln sie entsprechend. Vorgestern kam hier eine
zerbrochene Malachitscheibe an, verpackt in einem labberigen
Umschlag. Ganz ehrlich, manch einem der Verkäufer könnte ich
ordentlich die Leviten* lesen. Ja, ja, einerseits die nicht ganz
billigen Steine, andererseits, weiß man bei Verkäufern wie Knoisl,
dass es keinen Ärger geben wird.
* Im Mittelalter enstand der Brauch, nicht ganz so frommen und
züchtigen Geistlichen zur Hebung der Disziplin aus dem
umfassenden Regelwerk der Leviten - die für die Ordnung im
jüdischen Tempelbezirk zuständig waren - vorzutragen.
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