Heute war's den ganzen Tag sehr ungemütlich, Regen
und Schneetreiben und sehr stürmisch. Was auf die
Großwetterlage erschwerend wirkte war, dass wir uns
heute und morgen und übermorgen nicht werden sehen
können.
Bei dem Wetter raus gehen? Ich musste ein paar
Kleinigkeiten einkaufen und stapfte mit einer gewissen
Entschlossenheit durch die Unwirtlichkeit. Unterwegs
kam mir plötzlich eine Idee, ein therapeutisches
Konzept erschien, nach dem ich schon sehr lange suche.
Der eine Teil, der bereits auf festen Beinen steht,
lautet Angst und Emotionen (Gefühl, Liebe, reaktive
Erregungen) auf der einen, und Verwirrung (Geist und
Vernunft, Überzeugungen und Einstellungen).
Nun kam der zweite Teil dazu, der kommen musste, weil
ich mir sagte, sooo einfach, also nur Angst und
Verwirrung analytisch anzugehen, könne es nun auch
wieder nicht sein. Ja, da schwebte seit Monaten eine
Vorstellung zwischen Bewusstsein und
Unterbewusstsein in mir und wollte nicht ganz ans Licht
der Sonne kommen. Und ausgerechnet an diesem
Scheißwettertag passierte es.
Eines war mir schon vor einiger Zeit klar geworden, es
mußte über das Verhalten gehen, in der Weise, alte
Muster aufbrechen, um allgemein Verhalten, speziell
Gewohnheiten zu verändern. Aber was sollte der zweite
Faktor (warum müssen das überhaupt zwei sein?) sein?
Mit dieser Frage schleppte ich mich ganz still und
unauffällig durch die Zeit, wohl wissend, dass alles seine
Zeit braucht und Ungeduld nur hinderlich ist.
Energie! Kein großes Wunder, dass mir gerade zu
diesem Zeitpunkt die "Erleuchtung" kam, denn ich
beschäftige mich, warum auch immer (!?), gerade
intensivst mit den Kräften von Edelsteinen. Energie, ist
doch sonnenklar, weil es ohne sie nicht geht, weil ohne
sie nichts geht. Für relativ gesunde Menchen ist Energie
kein Problem, sie verfügen einfach darüber. Für
Menschen mit Problemen ist eben Energie auch ein
Problem. Man kann zu ihnen nicht einfach sagen, nun
mach mal, nein - da hätten wir uns sofort auf der Ebene
des Mandala-Syndroms verirrt.
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